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Revia (Naltrexone)

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Revia enthält den Wirkstoff Naltrexon. Es wird zur Unterstützung bei bestimmten Formen von Abhängigkeit eingesetzt, um das Verlangen zu reduzieren und den Umgang mit Alkohol oder Opiaten zu erleichtern. Naltrexon blockiert dabei teilweise die Wirkung von Opiaten im Körper. Nehmen Sie Revia genau nach ärztlicher Anweisung ein. Informieren Sie besonders bei Leberproblemen oder wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen.

Revia® (Naltrexon) – Informationen für Patientinnen und Patienten

Revia® enthält den Wirkstoff Naltrexon. Es wird vor allem eingesetzt, um die Wirkung von Opioiden im Körper zu blockieren und bei bestimmten Erkrankungen den Umgang mit Substanzen zu unterstützen. Diese Informationen helfen Ihnen, Wirkungen, Anwendung, Sicherheit und wichtige Wechselwirkungen besser zu verstehen.

Hinweis: Diese Seite ersetzt nicht die persönliche Beratung durch Ärztinnen/Ärzte oder Apothekerinnen/Apotheker. Achten Sie bitte auf die Angaben Ihrer verordnenden Person sowie auf die Packungsbeilage.


Kurzinformation

  • Arzneimittel: Revia®
  • Wirkstoff: Naltrexon
  • ATC-Gruppe: N07BB04 (Opioid-Antagonisten)
  • Typische Darreichungsform: Tabletten (je nach Produktstärke)
  • Hauptanwendungsgebiet: Unterstützung im Rahmen einer Abhängigkeitstherapie, insbesondere bei Opioid- und Alkoholabhängigkeit (je nach ärztlicher Einschätzung)

Wie wirkt Revia (Naltrexon)? – Wirkmechanismus

Naltrexon ist ein Opioid-Rezeptorantagonist. Das bedeutet: Es besetzt bestimmte Rezeptoren im Gehirn, an denen normalerweise Opioide (z. B. Morphin, Oxycodon, Heroin) ihre Wirkung entfalten. Dadurch kann Naltrexon die Rauschwirkung und die schmerzlindernde Wirkung von Opioiden deutlich reduzieren oder ganz blockieren.

Darüber hinaus kann Naltrexon bei einigen Formen der Alkoholabhängigkeit die Verstärkungsmechanismen beeinflussen. Der genaue Wirkweg ist komplex und nicht vollständig nur auf einen einzelnen Mechanismus reduzierbar, dennoch spielt die Modulation des körpereigenen Opioidsystems eine wichtige Rolle.

Warum ist das klinisch relevant?

  • Opioidblockade: Weniger „Belohnung“ bei Opioidkonsum.
  • Rückfallprävention (unter Therapiebedingungen): Unterstützung durch Verringerung der pharmakologischen Verstärkung.
  • Alkoholbezogene Effekte: Kann den Drang/ die Motivation zu Trinkverhalten bei geeigneten Patientengruppen beeinflussen.

Pharmakokinetik (Wie der Körper Naltrexon verarbeitet)

Die Pharmakokinetik beschreibt, was der Körper mit dem Arzneimittel macht: Aufnahme, Verteilung, Umwandlung und Ausscheidung.

Wesentliche Punkte (vereinfacht)

  • Resorption: Naltrexon wird nach oraler Einnahme aus dem Magen-Darm-Trakt aufgenommen.
  • Stoffwechsel: Naltrexon wird in der Leber u. a. zu 6-β-Naltrexol umgewandelt (ebenfalls wirksam bzw. relevant für die Wirkung).
  • Elimination: Abbauprodukte werden vorwiegend über die Nieren ausgeschieden.
  • Wirkdauer: Durch die Umwandlung zu aktiven/metabolisch relevanten Verbindungen ist die Wirkung über mehrere Stunden bis Tage spürbar, weshalb eine tägliche Gabe üblich sein kann (je nach Therapiekonzept).

Detaillierte Werte (z. B. genaue Halbwertszeiten) können je nach Studie und Patientensituation variieren; Ihre behandelnde Person berücksichtigt u. a. Alter, Leber- und Nierenfunktion sowie den Therapieverlauf.


Typische Anwendung und Indikationen

Revia wird in der Regel im Rahmen eines Gesamttherapieplans eingesetzt. Dazu gehören häufig: psychosoziale Maßnahmen, Beratung, Verhaltenstherapie und Kontrollen des Therapieverlaufs.

Welche Indikationen kommen in Frage?

Je nach Landeskontext und Zulassungsstatus können Indikationen variieren. In Deutschland wird Naltrexon typischerweise bei folgenden Schwerpunkten eingesetzt:

  • Opioidabhängigkeit: Unterstützung im Rahmen der Rückfallprophylaxe/Entwöhnung (unter klinischer Steuerung).
  • Alkoholabhängigkeit: zur Reduktion von Rückfällen bzw. zur Unterstützung der Abstinenz bzw. des Trinkverhaltens bei geeigneten Patientinnen und Patienten.

Ob Naltrexon für Sie geeignet ist, hängt u. a. davon ab, ob noch Opioide im Körper wirken oder ob Leberbelastungen bestehen.


Dosis und Einnahme – so kann die Anwendung aussehen

Die genaue Dosis wird individuell festgelegt. Unten finden Sie typische Richtwerte zur Orientierung. Halten Sie sich bitte an die konkrete Anweisung Ihrer behandelnden Person und den Beipackzettel.

Typische Dosierschemata (allgemein)

  • Erwachsene: Häufig wird eine tägliche Einnahme verwendet. Die konkrete mg-Zahl hängt vom Therapiekonzept und der Verträglichkeit ab.
  • Startphase: Oft gibt es eine Phase, in der die passende Dosis ermittelt wird oder bestimmte Kontrollen durchgeführt werden.
  • Leber- bzw. Nierenfunktion: Bei Einschränkungen können niedrigere Dosen oder engere Kontrollen notwendig sein.

Timing: wann am besten einnehmen?

Naltrexon wird üblicherweise zur gleichen Tageszeit eingenommen, damit Sie die Einnahme leichter in den Alltag integrieren können. Wenn Sie eine tägliche Einnahme erhalten, wählen Sie einen Zeitpunkt, der gut planbar ist (z. B. morgens nach dem Frühstück oder abends nach dem Essen – je nach Verträglichkeit).

Wenn Sie eine Dosis vergessen haben

  • Einmalig vergessen: Nehmen Sie die vergessene Dosis ein, sofern es noch nicht zu nah an der nächsten Einnahme ist.
  • Nächstes Timing steht unmittelbar bevor: Lassen Sie die vergessene Dosis aus und nehmen Sie die nächste Dosis zum üblichen Zeitpunkt.
  • Keine doppelte Dosis: Um Überdosierungen zu vermeiden.

Bei Unsicherheiten fragen Sie bitte in Ihrer Apotheke nach.


Revia und Essen: Lebensmittel- und Nahrungsinteraktionen

Für viele Patientinnen und Patienten ist Naltrexon mit oder ohne Nahrung möglich. Dennoch kann die Verträglichkeit (z. B. Übelkeit oder Magenbeschwerden) von Person zu Person unterschiedlich sein.

  • Praktischer Tipp: Falls Sie zu Magenbeschwerden neigen, kann die Einnahme mit einer Mahlzeit oft angenehmer sein.
  • Alkohol vermeiden: Besonders während einer Alkoholabhängigkeitstherapie sollte Alkohol möglichst gemieden werden, da er den Therapieerfolg deutlich beeinträchtigen kann.

Konkrete Hinweise zur Einnahme „mit/ohne Nahrung“ finden Sie auch in der Packungsbeilage zu Ihrem Revia-Produkt.


Alkohol- und Arzneimittel-Wechselwirkungen

Alkohol: was sollten Sie wissen?

Naltrexon kann die Effekte von Alkohol beeinflussen, aber das bedeutet nicht, dass Alkohol „unproblematisch“ wäre. Bei Alkoholabhängigkeit steht die sichere Abstinenz bzw. die Stabilisierung des Trinkverhaltens im Vordergrund.

  • Wirkung auf die Sicherheit: Alkohol kann das Risiko für Nebenwirkungen (z. B. Schwindel, Müdigkeit) erhöhen.
  • Therapieerfolg: Alkoholaufnahme kann Rückfälle begünstigen und die Motivation/den Behandlungsplan stören.
  • Leberbelastung: Bei vorhandener Lebererkrankung oder erhöhten Leberwerten ist Vorsicht besonders wichtig.

Wechselwirkungen mit Opioiden (sehr wichtig)

Weil Naltrexon Opioidrezeptoren blockiert, können Opioide als Schmerzmittel oder in der Notfallmedizin weniger wirksam sein. Das betrifft z. B. starke Schmerzmittel aus der Gruppe der Opioide.

  • Bei geplanten Behandlungen/Operationen: Informieren Sie bitte frühzeitig das Behandlungsteam, dass Sie Naltrexon einnehmen.
  • Bei Notfällen: Halten Sie Informationen griffbereit (z. B. Medikamentenliste) und informieren Sie medizinisches Personal.
  • Eigenständiger Opioid-Einsatz: Unter Naltrexon sollten Opioide ohne ärztliche Anweisung nicht „ausprobiert“ werden.

Weitere Arzneimittel (allgemeine Hinweise)

Wechselwirkungen hängen von Stoffwechselwegen, Leberbelastung und individueller Situation ab. Sprechen Sie bitte mit Ihrer Apotheke oder Ärztin/Arzt, wenn Sie folgende Kategorien einnehmen:

  • Arzneimittel, die die Leber beeinflussen (z. B. bestimmte Psychopharmaka oder andere Substanzen mit hepatotoxischem Potenzial)
  • Medikamente mit zentral dämpfender Wirkung (z. B. manche Schlaf- oder Beruhigungsmittel), um Müdigkeit/Benommenheit nicht zu verstärken
  • Medikamente bei Abhängigkeit (Abklärung erforderlich, um das Therapiekonzept abzustimmen)

Geben Sie beim Beratungsgespräch immer eine vollständige Liste Ihrer Medikamente (inklusive rezeptfreier Präparate und Nahrungsergänzungsmittel) an.


Sicherheit und Nebenwirkungen – was ist zu erwarten?

Worauf sollte man achten?

Wie bei jedem Arzneimittel können Nebenwirkungen auftreten. Nicht jede Person ist betroffen, und Nebenwirkungen können mild bis schwer verlaufen. Bei starken Beschwerden oder Symptomen, die Sie beunruhigen, nehmen Sie ärztlichen Rat in Anspruch.

Häufige bzw. typische Nebenwirkungen (Beispiele)

  • Übelkeit, Bauchbeschwerden
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Müdigkeit oder Schlafprobleme
  • Nervosität oder Reizbarkeit
  • Appetitveränderungen

Warnhinweise: wann sofort medizinisch abklären?

Bitte suchen Sie zeitnah medizinische Hilfe, wenn eines der folgenden Zeichen auftritt (insbesondere bei bekannter Leberproblematik):

  • Anzeichen einer Leberproblematik: Gelbfärbung der Haut oder Augen (Ikterus), dunkler Urin, starke ungewöhnliche Müdigkeit, rechter Oberbauchschmerz
  • Starke allergische Reaktionen: Atemnot, Schwellungen im Gesicht/Lippen, großflächiger Hautausschlag
  • Schwere anhaltende Beschwerden: deutliche Verschlechterung des Allgemeinzustandes

Leber und Naltrexon

Naltrexon wird in der Leber metabolisiert. In der Praxis werden daher häufig Leberwerte kontrolliert, insbesondere bei Personen mit vorbestehenden Lebererkrankungen oder erhöhten Leberenzymen.

Absetzen und Therapieänderungen

Setzen Sie Revia nicht eigenmächtig ab oder ändern Sie die Dosis nicht ohne Rücksprache. Der Therapieverlauf kann davon abhängen, ob und wie die Wirkung erreicht und stabilisiert wird.


Praktische Anwendungstipps für den Alltag

  • Therapieplan notieren: Schreiben Sie sich Uhrzeit und Dosis in einen Kalender oder nutzen Sie eine Erinnerungsfunktion.
  • Medikamentenliste bereithalten: Für Arztbesuche, Notfälle oder wenn Sie neue Medikamente erhalten.
  • Nicht „auf eigene Faust“ kombinieren: Besonders nicht mit Opioiden oder anderen Substanzen, ohne ärztliche Abstimmung.
  • Alkohol konsequent meiden: Das unterstützt die Stabilität und reduziert Risiken.
  • Begleitende Unterstützung nutzen: Selbst wenn das Arzneimittel wirkt, helfen häufig Beratung, Struktur und psychosoziale Maßnahmen.
  • Symptome beobachten: Notieren Sie Nebenwirkungen (z. B. Übelkeit, Schwindel) und sprechen Sie diese beim nächsten Termin an.

Alternativen zu Revia (Naltrexon)

Je nach Ziel der Therapie (Opioidabhängigkeit, Alkoholabhängigkeit, Rückfallprophylaxe, Schmerzziele etc.) können Alternativen in Betracht kommen. Welche Option sinnvoll ist, hängt stark von Ihrer Vorgeschichte, dem aktuellen Gesundheitszustand und dem individuellen Therapieplan ab.

Beispiele für Therapiealternativen (konzeptionell)

  • Bei Opioidabhängigkeit: Substitutionstherapien (z. B. mit geeigneten Wirkstoffen) werden in vielen Fällen ärztlich geprüft; außerdem spielen psychosoziale Interventionen eine zentrale Rolle.
  • Bei Alkoholabhängigkeit: Es gibt medikamentöse Optionen, die je nach Land und Zulassung unterschiedlich sind; häufig werden sie mit Verhaltenstherapien kombiniert.
  • Ohne Medikamente: Psychotherapie, Selbsthilfegruppen, Motivationsarbeit und strukturiertes Rückfallmanagement.

Für eine fundierte Empfehlung sollten Sie Ihre behandelnde Person fragen, welche Alternativen zu Ihnen passen und welche Risiken/Interaktionen bestehen.


Markt- und Rechtskontext in Deutschland (allgemein)

In Deutschland ist die Versorgung mit Arzneimitteln stark durch Zulassung, Richtlinien und Apothekenpflicht geregelt. Revia (Naltrexon) ist ein etabliertes Medikament, das in der klinischen Praxis genutzt wird. Die konkreten Voraussetzungen (z. B. Abgabeform, ärztliche Steuerung, Sicherheitsprüfungen) ergeben sich aus dem jeweiligen gesetzlichen Rahmen und der Produktkennzeichnung.

Für die richtige Anwendung ist außerdem entscheidend, dass vor Therapiebeginn mögliche Opioid-Reste im Körper abgeklärt werden müssen, weil Naltrexon sonst Entzugssymptome auslösen kann oder die Wirksamkeit von Opioid-Schmerzmitteln beeinträchtigt.

„Aktuelle“ praktische Vorgehensweise

Neuere Empfehlungen in der Abhängigkeitstherapie können sich insbesondere auf: Risikoeinschätzung, Leberkontrollen, Vorgehen vor Start/Umstellung und Begleitmaßnahmen beziehen. Halten Sie daher Rücksprache mit Ihrer behandelnden Person, um das aktuell bestmögliche Vorgehen zu berücksichtigen.


Verfügbarkeit, Lieferung und Verordnungs-/Abgabehinweise (Online-Apotheke)

Die genaue Abgabeform und Verfügbarkeit können je nach Region, Lagerbestand und gesetzlichen Vorgaben variieren. In einer Online-Apotheke werden Medikamente in der Regel nach Verfügbarkeit versendet. Bei fehlendem Lagerbestand kann eine Beschaffung erforderlich sein.

So kann der Bestell- und Lieferprozess typischerweise ablaufen

  • Bestellung: Auswahl des gewünschten Präparats und der Packungsgröße.
  • Prüfung: Je nach Produktstatus erfolgt eine Prüfung der Angaben (z. B. Kundendaten/Arzneimittelprüfung).
  • Versand: Versand in der Regel mit geeigneter Verpackung zur Produktsicherung.
  • Lieferzeit: Abhängig von Lagerbestand und Speditionslaufzeit.

Für konkrete Lieferzeiten, Versandkosten und Lagerstatus sehen Sie bitte in den jeweiligen Angaben Ihres Online-Shops nach. Dort finden Sie auch Hinweise zu Rückgabe, Zustellung und Kontaktmöglichkeiten.


Wichtige Fragen zur Therapie – FAQ

1) Kann ich Revia nehmen, wenn ich früher Opioide verwendet habe?

Das hängt davon ab, ob noch Opioide/deren Wirkungen im Körper vorhanden sind. Naltrexon kann bei zu frühem Start problematisch sein (u. a. durch Opioidblockade/Entzugsrisiken). Klären Sie den Zeitpunkt unbedingt mit Ihrer behandelnden Person.

2) Was passiert, wenn ich unter Revia Opioide einnehme?

Naltrexon blockiert Opioidrezeptoren. Dadurch können Opioide deutlich weniger wirken oder gar keine ausreichende Wirkung zeigen. Gleichzeitig ist das Vorgehen ohne ärztliche Anleitung riskant und kann das Sicherheitsmanagement erschweren.

3) Wie bald nach Einnahme kann man eine Wirkung erwarten?

Die Blockade von Opioidwirkungen kann bereits nach der Einnahme spürbar sein. Wie sich das im Alltag zeigt, unterscheidet sich jedoch je nach Person, Dosis und Begleitumständen. Für den genauen Verlauf orientieren Sie sich an Ihrer individuellen Therapieplanung.

4) Muss ich auf Leberwerte achten?

Ja, besonders bei vorbestehenden Lebererkrankungen oder auffälligen Laborwerten. In der Praxis werden häufig Kontrollen durchgeführt, um die Sicherheit zu gewährleisten.

5) Darf ich Alkohol trinken, während ich Naltrexon nehme?

In der Regel wird Alkohol während einer Therapie gegen Abhängigkeit nicht empfohlen. Alkohol kann Nebenwirkungen verstärken, den Behandlungserfolg verschlechtern und – je nach individueller Leberlage – zusätzliche Risiken erhöhen.

6) Kann Naltrexon bei Schmerzen eingesetzt werden?

Naltrexon ist kein klassisches Schmerzmittel. Da es Opioidwirkungen blockieren kann, kann es die Wirksamkeit von opioidbasierten Schmerztherapien beeinflussen. Bei Schmerzen sollten Sie mit Ihrer behandelnden Person klären, welche Schmerzmittel für Sie geeignet sind.

7) Was mache ich, wenn ich Nebenwirkungen habe?

Sprechen Sie die Nebenwirkungen zeitnah an. Häufig lassen sich Beschwerden durch Anpassung des Einnahmezeitpunkts, der Begleitmedikation oder durch Überprüfung der Dosis verbessern. Bei Warnzeichen (z. B. Leberproblematik, allergische Reaktionen) holen Sie sofort ärztliche Hilfe.

8) Gibt es Alternativen, falls Naltrexon nicht gut vertragen wird?

Ja. Je nach Ziel (Alkohol- oder Opioidabhängigkeit) können andere medikamentöse oder nicht-medikamentöse Ansätze in Betracht kommen. Ihre behandelnde Person kann die passende Option unter Berücksichtigung von Risiken und Vorerkrankungen auswählen.


Zusammenfassung

Revia® (Naltrexon) ist ein Opioidantagonist, der vor allem dazu dient, Opioidwirkungen zu blockieren und bei bestimmten Abhängigkeitsformen die Behandlung zu unterstützen. Die Anwendung sollte sorgfältig geplant werden, besonders im Hinblick auf Opioid-Vorbehandlung, Lebergesundheit, Wechselwirkungen und das begleitende Therapiekonzept.

Wenn Sie weitere Fragen haben – zum Beispiel zur Einnahme, zu möglichen Wechselwirkungen mit Ihren aktuellen Medikamenten oder zur Verträglichkeit – kontaktieren Sie bitte Ihre Apotheke oder Ihre behandelnde Person.


Praktische Übersicht (für schnelle Orientierung)

Bereich Wichtige Punkte
Wirkprinzip Blockade von Opioidrezeptoren; Unterstützung bei Abhängigkeitstherapien (z. B. Alkoholabhängigkeit je nach Eignung)
Eintritt & Dauer Wirkung tritt nach oraler Einnahme auf; Stabilität über die tägliche Einnahme im Therapiekonzept
Einnahme-Zeitpunkt Üblicherweise täglich zur gleichen Zeit; bei Magenbeschwerden ggf. mit Mahlzeit
Alkohol Nicht empfohlen; kann Nebenwirkungen und Therapieerfolg negativ beeinflussen
Opioid-Wechselwirkungen Opioide können weniger/gar nicht wirken; bei Planungen für Eingriffe/Notfälle informieren
Leber Leberkontrollen können erforderlich sein; Warnzeichen bei möglicher Leberproblematik ernst nehmen
Sicherheit Nebenwirkungen möglich (z. B. Übelkeit, Kopfschmerzen, Schwindel); bei Warnzeichen sofort abklären
Therapie-Erfolg Meist Teil eines Gesamtplans mit psychosozialer Begleitung und Rückfallprävention

Zusätzliche Informationen

Dosierung: No selection

50mg

Packung: No selection

10 pill, 20 pill, 30 pill, 60 pill, 90 pill, 120 pill