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Compazine (Prochlorperazine)

€21.09

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Compazine (Prochlorperazin) ist ein Arzneimittel aus der Gruppe der Antiemetika gegen Übelkeit und Erbrechen. Es kann auch bei bestimmten Beschwerden im Zusammenhang mit Übelkeitszuständen eingesetzt werden. Der Wirkstoff wirkt im Gehirn auf Botenstoffe, die das Brechzentrum anregen. Bitte beachten Sie, dass Compazine je nach Person Nebenwirkungen wie Müdigkeit oder Schwindel verursachen kann. Nehmen Sie es nur nach ärztlicher Anweisung ein und lesen Sie die Packungsbeilage.
Compazine (Prochlorperazin) – Anwendung, Wirkung & Sicherheit

Compazine® (Prochlorperazin) – Wirkung, Anwendung & Sicherheit

Compazine ist ein Arzneimittel mit dem Wirkstoff Prochlorperazin. Es gehört zur Gruppe der Phenothiazine und wird vor allem zur Behandlung von Übelkeit und Erbrechen sowie in bestimmten Situationen bei Schwindel und anderen Beschwerden eingesetzt. Diese Seite bietet eine verständliche Übersicht für Patientinnen und Patienten (allgemeine Information, ersetzt aber nicht die Beratung durch Ärztinnen/Ärzte oder Apotheke).

1) Grundinformationen zum Produkt

Eigenschaft Angaben
Arzneistoff Prochlorperazin (Prochlorperazine)
Handelsname Compazine® (je nach Land/Verfügbarkeit)
Arzneimittelgruppe Antiemetikum / Neuroleptikum (Phenothiazin)
Hauptanwendungsbereich Übelkeit und Erbrechen, teils Schwindel und andere Indikationen
Wirkprinzip Blockade bestimmter Dopaminrezeptoren (v. a. D2)
Darreichungsformen Je nach Produkt: Tabletten, Tropfen bzw. andere Formen (bitte Packungsbeilage prüfen)

Hinweis zur Verfügbarkeit: Welche Stärke und Form genau verfügbar sind, kann je nach Anbieter, Zulassung und Lagerbestand variieren. Prüfen Sie bitte die Angaben auf der jeweiligen Packung oder im Online-Angebot.

2) Wie wirkt Compazine? (Wirkmechanismus)

Prochlorperazin beeinflusst die Signalübertragung im Gehirn und im Bereich des Brechzentrums. Der Wirkstoff wirkt insbesondere als Dopaminrezeptor-Antagonist (u. a. an D2-Rezeptoren). Dadurch wird die durch Dopamin vermittelte Aktivität in zentralen Arealen gedämpft, was zu einer verminderten Übelkeit und zu weniger Erbrechen führen kann.

Zusätzlich kann Prochlorperazin je nach Rezeptorprofil auch andere Signalwege beeinflussen (z. B. über Effekte im Bereich vegetativer und zentraler Regelkreise). Das erklärt, warum manche Patientinnen und Patienten eine beruhigende oder sedierende Wirkung bemerken.

Wirkziel im Körper

  • Brechreiz/Erbrechen: Dämpfung zentraler dopaminerger Aktivität
  • Übelkeit: Verringerung der Anfälligkeit für Brechreize
  • Schwindel/vestibuläre Beschwerden (in bestimmten Indikationen): indirekte Modulation zentraler Steuerung

3) Pharmakokinetik: Aufnahme, Verteilung, Abbau und Ausscheidung

Die Pharmakokinetik beschreibt, wie der Körper den Wirkstoff aufnimmt, verteilt, abbaut und ausscheidet. Zu Prochlorperazin liegen aus klinischer Erfahrung und Fachinformationen typische Muster vor:

Typischer Verlauf (vereinfacht)

  • Aufnahme: Nach oraler Einnahme resorbiert der Wirkstoff aus dem Magen-Darm-Trakt. Die Geschwindigkeit kann durch Faktoren wie Nahrung beeinflusst werden.
  • Verteilung: Prochlorperazin verteilt sich im Körper und gelangt auch in das ZNS (Zielbereich für antiemetische Wirkung).
  • Abbau: Der Wirkstoff wird hauptsächlich in der Leber metabolisiert.
  • Ausscheidung: Die Ausscheidung erfolgt überwiegend über den Stoffwechselprodukte (z. B. über den Urin und/oder die Galle/den Stuhl – abhängig von Metaboliten).

Wichtig: Bei Lebererkrankungen oder im höheren Alter kann die Verstoffwechslung verlangsamt sein. In solchen Fällen muss die Dosis ärztlich angepasst werden. Bei Unsicherheit fragen Sie bitte in der Apotheke nach.

4) Typische Anwendung und wann setzt die Wirkung ein?

Typische Einsatzgebiete

Compazine wird je nach zugelassener Indikation eingesetzt bei:

  • Übelkeit und Erbrechen (z. B. bei bestimmten Erkrankungen oder Zuständen, bei denen ein Antiemetikum erforderlich ist)
  • Schwindel bzw. Beschwerden, die durch zentral vermittelte Mechanismen verstärkt werden können (gemäß Fach-/Gebrauchsinformation)
  • Weitere Indikationen abhängig von der jeweiligen Zulassung, Darreichungsform und lokalen Empfehlungen

Wirkeintritt (praktisch orientiert)

Die Wirkung kann je nach Darreichungsform und individueller Situation unterschiedlich schnell einsetzen. Orale Formen wirken häufig innerhalb von ca. 30 Minuten bis 1–2 Stunden spürbar. Bei akuten Beschwerden kann es sinnvoll sein, das Einnahmeschema exakt nach Packungsbeilage bzw. ärztlicher Anweisung zu befolgen.

Wenn nach der Einnahme keine Besserung eintritt oder die Symptome stärker werden, ist eine Rücksprache erforderlich. Bei schweren oder anhaltenden Beschwerden (z. B. Blut im Erbrechen, Zeichen von Austrocknung, starke Bauchschmerzen, neurologische Ausfälle) sollten Sie umgehend ärztliche Hilfe suchen.

5) Dosis & Einnahme: Allgemeine Orientierung

Die exakte Dosierung hängt von der Indikation, dem Alter, der Körperreaktion, Begleiterkrankungen (z. B. Leberprobleme), anderen Medikamenten sowie der gewählten Darreichungsform ab. Befolgen Sie immer die Angaben in der Packungsbeilage und die Empfehlungen der behandelnden Stelle.

Allgemeine Hinweise zur Einnahme

  • Regelmäßig statt „nach Gefühl“, sofern ein Schema vorgegeben ist.
  • Nicht eigenständig erhöhen, um eine schnellere Wirkung zu erreichen.
  • Bei wiederkehrender Übelkeit bzw. chronischen Beschwerden: ärztliche Abklärung der Ursache.
  • Bei älteren Menschen: häufig niedrigere Dosierungen erforderlich (erhöhte Empfindlichkeit).

Praktische Einnahme-Regel

Wenn eine Einnahme „bei Bedarf“ vorgesehen ist, nehmen Sie die Dosis typischerweise zum richtigen Zeitpunkt, also möglichst frühzeitig im Verlauf der Übelkeit. Bei „festen“ Einnahmeplänen gilt: möglichst gleichmäßig über den Tag verteilt.

Wichtig: Da sich Präparatstärken und -formen unterscheiden können (Tabletten vs. Tropfen, unterschiedliche mg-Angaben), kann diese Seite keine konkrete mg-Empfehlung für alle Situationen ersetzen. Prüfen Sie daher unbedingt die konkrete Stärke Ihrer Packung.

6) Essen & Trinken: Interaktionen mit Nahrung

Nahrung kann beeinflussen, wie schnell Prochlorperazin im Magen-Darm-Trakt aufgenommen wird. In vielen Fällen wird das Medikament unabhängig von Mahlzeiten eingesetzt; die praktische Verträglichkeit kann jedoch durch Übelkeit beeinflusst sein. Wenn Ihnen übel ist, kann es angenehmer sein, die Einnahme mit etwas Flüssigkeit vorzunehmen.

  • Wenn Sie empfindlich sind: nehmen Sie die Dosis mit etwas Wasser ein.
  • Bei Übelkeit: kleine Mengen Flüssigkeit vorher können helfen, allerdings nicht gegen die Anweisung der Packungsbeilage.
  • Bei Magen-Darm-Beschwerden: ausreichend trinken, soweit möglich, und Ursachen abklären lassen.

Konkrete Hinweise zur Einnahmeform „vor/nach dem Essen“ entnehmen Sie bitte der jeweiligen Packungsbeilage.

7) Alkohol- und Arzneimittelwechselwirkungen

Alkohol

Während der Behandlung mit Prochlorperazin wird von Alkohol in der Regel abgeraten. Grund: Prochlorperazin kann müde machen, die Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen und das Risiko von Schwindel erhöhen. Alkohol kann diese Effekte verstärken. Bei gleichzeitiger Einnahme kann es zudem zu stärkerer Benommenheit kommen.

Wenn Sie trotzdem Alkohol konsumieren: halten Sie ihn so gering wie möglich und achten Sie besonders auf Sicherheit (z. B. nicht Auto fahren, keine Maschinen bedienen).

Wichtige Arzneimittel-Interaktionen

Prochlorperazin kann mit verschiedenen Wirkstoffen Wechselwirkungen zeigen. Besonders relevant sind Medikamente, die ebenfalls das zentrale Nervensystem beeinflussen oder die Herzfunktion (z. B. QT-Zeit) beeinflussen können.

Beispiele für Wechselwirkungs-Gruppen

  • Beruhigende Mittel (z. B. Sedativa, Schlafmittel, bestimmte starke Schmerzmittel): verstärkte Müdigkeit/Benommenheit
  • Antihistaminika mit sedierender Wirkung: additive Sedierung
  • Bestimmte Antidepressiva oder andere Psychopharmaka: Risiko zentraler Nebenwirkungen und (je nach Substanz) Herzrhythmus-Effekte
  • Medikamente, die den Herzrhythmus beeinflussen oder die QT-Zeit verlängern können: erhöhtes Risiko für Rhythmusstörungen
  • Mittel gegen Übelkeit mit ähnlichem Wirkprinzip: Kombinationen können Nebenwirkungen verstärken
  • Leberstoffwechsel-beeinflussende Arzneien: können Prochlorperazin-Spiegel verändern

Wichtig: Sprechen Sie vor der Kombination mit anderen Medikamenten immer mit Ihrer Apotheke oder Ärztin/Ihrem Arzt. Teilen Sie eine vollständige Liste Ihrer Einnahmen mit (auch pflanzliche Produkte, Nahrungsergänzungen).

8) Indikationen: Für welche Beschwerden kann Compazine eingesetzt werden?

Prochlorperazin wird je nach zugelassener Indikation für folgende Situationen eingesetzt (abhängig von Präparat und lokaler Richtlinie):

  • Übelkeit und Erbrechen – insbesondere wenn ein Antiemetikum mit zentraler Wirkung sinnvoll ist
  • Schwindel – in ausgewählten Fällen, in denen vestibuläre Beschwerden durch zentrale Mechanismen verstärkt werden
  • Weitere neurologisch/psychiatrisch geprägte Indikationen können je nach Zulassung vorhanden sein

Da Zulassungen und Anwendungsempfehlungen variieren können, ist die Packungsbeilage die maßgebliche Quelle für Ihre spezifische Situation.

9) Sicherheit & Nebenwirkungen: Was sollten Sie beachten?

Wie alle Medikamente kann auch Compazine Nebenwirkungen verursachen. Nicht jede Person erleidet Nebenwirkungen, und die Ausprägung kann stark variieren. Im Allgemeinen steigt das Risiko mit höherer Dosis, längerer Anwendung, höherem Alter sowie bei bestimmten Vorerkrankungen.

Häufige bzw. bekannte Nebenwirkungen

  • Müdigkeit, Benommenheit, Schwindel
  • Mundtrockenheit
  • Benommenheit/Antriebsminderung
  • Verstopfung (je nach Person)
  • Gelegentlich: Blutdruckabfall beim Aufstehen (orthostatische Beschwerden)

Wichtige, seltenere aber ernstzunehmende Risiken

Bitte nehmen Sie diese Hinweise besonders ernst und holen Sie bei Warnzeichen zeitnah ärztlichen Rat ein.

  • Nervensystem/Bewegungsstörungen: In seltenen Fällen können extrapyramidale Symptome auftreten (z. B. Muskelsteifigkeit, unwillkürliche Bewegungen). Besonders bei höheren Dosen oder bestimmten Risikofaktoren.
  • Herzrhythmusstörungen: Bei entsprechender Veranlagung oder Kombination mit bestimmten Arzneimitteln kann das Risiko für Rhythmusstörungen erhöht sein. Warnzeichen sind z. B. starke Schwindelattacken, Herzrasen, Ohnmacht.
  • Krampfanfälle: In Einzelfällen möglich, insbesondere bei Risikokonstellationen.
  • Leber: Selten kann es zu Beeinträchtigungen kommen. Symptome wären z. B. ungewöhnliche Müdigkeit, dunkler Urin, Gelbfärbung.

Wann sollten Sie sofort handeln?

Suchen Sie sofort Hilfe, wenn starke Nebenwirkungen auftreten, etwa:

  • Bewusstseinsstörungen, Ohnmacht
  • Starke allergische Reaktionen (z. B. Schwellung im Gesicht/Hals, Atemnot)
  • Ungewöhnlich starke Bewegungsstörungen oder Muskelkrämpfe
  • Herzstolpern mit Schwindel oder Brustschmerz

Fahrtüchtigkeit: Aufgrund von Müdigkeit/Schwindel kann die Fähigkeit, Auto zu fahren oder Maschinen zu bedienen, eingeschränkt sein. Das gilt besonders zu Beginn der Behandlung, nach Dosisanpassungen oder bei gleichzeitiger Einnahme sedierender Stoffe.

10) Praktische Anwendungstipps (so gelingt die Einnahme im Alltag)

  • Planen Sie Sicherheitsmaßnahmen: In den ersten Stunden nach der Einnahme möglichst keine riskanten Tätigkeiten.
  • Ausreichend trinken: Bei Übelkeit kann Dehydrierung drohen. Trinken Sie, wenn möglich, in kleinen Schlucken.
  • Beobachten Sie Verlauf und Häufigkeit: Wenn Übelkeit/Erbrechen stark sind oder länger anhalten, ist die Ursache wichtig (z. B. Magen-Darm-Infekt, Migräne, Arzneimittelnebenwirkungen, andere Erkrankungen).
  • Wechselwirkungen prüfen: Legen Sie eine Liste Ihrer Medikamente bereit und fragen Sie in der Apotheke nach, besonders bei Kombinationen.
  • Nicht „stapeln“: Nehmen Sie nicht mehrere Medikamente gegen Übelkeit gleichzeitig, ohne ärztlichen/Apothekenrat.

11) Alternative Optionen: Was kommt sonst infrage?

Bei Übelkeit und Erbrechen gibt es mehrere Wirkstoffklassen. Die beste Option hängt von Ursache, Schweregrad, Begleiterkrankungen und dem individuellen Risikoprofil ab. Häufige Alternativen (je nach Indikation) können sein:

Typische Alternativen (Beispiele)

  • 5-HT3-Antagonisten (z. B. bei bestimmten Formen therapiebedingter Übelkeit)
  • Antihistaminika (z. B. bei reisebedingter Übelkeit/Schwindel)
  • Anticholinerg wirkende Mittel (unter Umständen bei bestimmten Schwindel-/Übelkeitsursachen)
  • Andere Dopaminantagonisten bzw. antiemetische Strategien
  • Nicht-medikamentöse Maßnahmen (z. B. Flüssigkeitszufuhr, Ruhe, leichte Kost)

Wichtig: Ob und welche Alternative passt, sollte individuell entschieden werden. Insbesondere bei gleichzeitigen Medikamenten oder Herzrhythmusrisiken ist die Auswahl relevant.

12) Compazine in Deutschland: Markt- und rechtlicher Kontext

In Deutschland unterliegt die Abgabe vieler Arzneimittel dem Arzneimittelrecht und den Vorgaben der Apothekenbetriebsordnung. Ob ein bestimmtes Präparat in einer konkreten Stärke/ Darreichungsform apothekenpflichtig ist, hängt von Zulassung, Einstufung und Präparat ab.

Für Verbraucherinnen und Verbraucher gilt:

  • Wichtige Informationen sind in Packungsbeilage und Fach-/Produktinformationen enthalten.
  • Rezeptfreie oder rezeptpflichtige Einstufungen sind je nach Land/Präparat unterschiedlich.
  • Seriosität der Anbieter, korrekte Lagerung und transparente Produktkennzeichnung sind entscheidend.

Aktuelle Orientierung („recent guidance“)

In den letzten Jahren stand bei Antiemetika und Antipsychotika immer wieder im Fokus: risikobasierte Auswahl, insbesondere bei älteren Patientinnen und Patienten, die Beachtung möglicher neurologischer Nebenwirkungen und kardiovaskulärer Risiken, sowie eine klare Indikationsstellung und die Vermeidung unnötig langer Anwendung. Konkrete Empfehlungen können sich je nach Fachgesellschaft, Nutzen-Risiko-Bewertung und Verordnungs- bzw. Leitlinienlage ändern.

13) Lieferung & Verfügbarkeit in der Online-Apotheke

Die Verfügbarkeit von Compazine kann schwanken, weil Lagerbestände, Herstellungszyklen und Lieferwege variieren können. In einer Online-Apotheke erhalten Sie üblicherweise:

  • Transparente Information zu Bestandsstatus (sofort lieferbar/zeitweise vergriffen)
  • Versandoptionen (je nach Anbieter; Zustellung an Werktagen häufig möglich)
  • Hinweise zur Verpackungs- und Lagerqualität des Produkts
  • Professionellen Apotheken- oder Fachsupport für Rückfragen

Lagerung zuhause: Bitte beachten Sie die Angaben auf der Packung (z. B. Temperatur, Schutz vor Licht/Feuchtigkeit). Bewahren Sie Arzneimittel stets außerhalb der Reichweite von Kindern auf.

14) FAQ – Häufige Fragen zu Compazine (Prochlorperazin)

Wie schnell hilft Compazine gegen Übelkeit?

Häufig ist eine Wirkung innerhalb von 30 Minuten bis 1–2 Stunden spürbar. Das ist individuell verschieden. Wenn die Beschwerden nach der Einnahme stark bleiben oder sich verschlimmern, sollten Sie ärztlichen/Apothekenrat einholen.

Darf ich nach der Einnahme Auto fahren?

Möglich ist, dass Sie sich müde oder schwindelig fühlen. In diesem Fall sollten Sie nicht Auto fahren oder Maschinen bedienen. Entscheiden Sie besonders in den ersten Anwendungen vorsichtig und orientieren Sie sich an Ihrem persönlichen Reaktionsvermögen.

Kann ich Compazine mit Alkohol kombinieren?

In der Regel wird davon abgeraten, weil Alkohol die Benommenheit verstärken kann. Wenn Sie Alkohol trinken möchten, ist das Risiko höher; halten Sie sich an den Rat der behandelnden Stelle.

Was sollte ich tun, wenn ich eine Dosis vergessen habe?

Nehmen Sie eine vergessene Dosis nicht automatisch „nach Gutdünken“ in doppelter Menge ein. Prüfen Sie stattdessen, was in Ihrer Packungsbeilage vorgesehen ist oder fragen Sie in der Apotheke nach.

Welche Nebenwirkungen sind besonders wichtig?

Zu den wichtigen Punkten zählen starke Müdigkeit/Schwindel, mögliche Bewegungsstörungen und – je nach Situation – Risiken im Bereich des Herzrhythmus. Bei Warnzeichen sollten Sie zeitnah medizinische Hilfe suchen.

Gibt es Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten?

Ja. Besonders relevant sind Arzneien, die das zentrale Nervensystem dämpfen, den Herzrhythmus beeinflussen oder den Leberstoffwechsel verändern. Teilen Sie Ihrer Apotheke immer Ihre komplette Medikamentenliste mit.

Beeinflusst Essen die Wirkung?

Nahrung kann die Aufnahme beeinflussen. Oft ist die Einnahme unabhängig von Mahlzeiten möglich, doch prüfen Sie die konkrete Empfehlung in Ihrer Packungsbeilage. Bei Übelkeit kann es praktikabler sein, mit etwas Wasser einzunehmen.

Wie lange sollte Compazine eingenommen werden?

Das hängt von der Indikation ab. In der Praxis gilt: so kurz wie möglich und so gezielt wie nötig, da mit längerer Anwendung Risiken für bestimmte Nebenwirkungen steigen können. Halten Sie sich an das vorgegebene Einnahmeschema.

Welche Alternativen gibt es bei Übelkeit?

Je nach Ursache kommen verschiedene Optionen infrage, z. B. andere antiemetische Wirkstoffklassen oder nicht-medikamentöse Maßnahmen. Eine individuelle Auswahl ist wichtig, insbesondere bei Vorerkrankungen und Mehrfachmedikation.

15) Kurzfazit

Compazine (Prochlorperazin) ist ein Wirkstoff aus der Gruppe der Dopaminrezeptor-Antagonisten, der vor allem Übelkeit und Erbrechen dämpfen kann. Seine Wirkung setzt bei oraler Einnahme häufig innerhalb von kurzer Zeit ein. Gleichzeitig kann er müde machen und – abhängig von Situation und Dosierung – weitere Nebenwirkungen begünstigen. Achten Sie besonders auf mögliche Wechselwirkungen, vermeiden Sie nach Möglichkeit Alkohol und holen Sie bei anhaltenden oder schweren Beschwerden zeitnah medizinischen Rat ein.

Zusätzliche Informationen

Dosierung: No selection

5mg

Packung: No selection

30 pill, 60 pill, 90 pill, 120 pill, 180 pill, 360 pill