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Diane 35 (Cyproterone acetate and ethinylestradiol)

€56.25

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Diane 35 enthält Cyproteronacetat und Ethinylestradiol. Es wird bei hormonbedingter Akne sowie bei stärkerer Behaarung eingesetzt, wenn diese Beschwerden durch erhöhte männliche Hormone begünstigt werden. Das Arzneimittel kann die Ausprägung von Hautproblemen verbessern und wirkt zusätzlich als hormonelle Verhütung. Die Einnahme erfolgt regelmäßig nach ärztlicher Anleitung. Bei Nebenwirkungen oder Unsicherheiten sprechen Sie bitte mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Diane 35® (Cyproteronacetat + Ethinylestradiol) – Patienteninformation

Diane 35® ist ein kombiniertes Arzneimittel zur Anwendung bei bestimmten hormonbedingten Hautproblemen. Es enthält Cyproteronacetat (ein Anti-Androgen) und Ethinylestradiol (ein Östrogen). Die Kombination wirkt gezielt gegen die Wirkung von Androgenen (männlichen Sexualhormonen) und kann dadurch Akne und weitere Symptome verringern.

Diese Information soll Ihnen einen verständlichen Überblick geben. Sie ersetzt nicht die individuelle ärztliche Beurteilung. Bei Fragen oder Unsicherheiten wenden Sie sich bitte an Ihre behandelnde Praxis oder Apotheke.


1) Grundlegende Produktinformationen

Eigenschaft Beschreibung
Wirkstoffe Cyproteronacetat + Ethinylestradiol
Arzneimitteltyp Kombiniertes hormonales Arzneimittel (Antiandrogen + Östrogen)
Darreichungsform Tabletten
ATC/Anwendungsgebiet Hormonelle Behandlung bei Akne/Androgenüberschuss (je nach Indikation)
Wirkprinzip Hemmung der Wirkung von Androgenen an Zielzellen; zusätzliche Unterdrückung der Hormonproduktion

Hinweis: Handelsname und genaue Tablettenstärke können je nach Packung variieren. Für Details sind die Angaben in der Packungsbeilage und auf dem Umkarton maßgeblich.


2) Wie wirkt Diane 35? (Wirkmechanismus)

Diane 35 kombiniert zwei Wirkprinzipien:

  • Cyproteronacetat (Antiandrogen): Es blockiert die Wirkung von Androgenen, indem es die Androgenwirkung an den Zielzellen vermindert. Das kann dazu führen, dass weniger Talg gebildet wird und entzündliche Hautveränderungen (Akne) zurückgehen.
  • Ethinylestradiol (Östrogen): Es beeinflusst die hormonelle Regulation in der Hypophyse und kann die körpereigene Androgenproduktion indirekt reduzieren (u. a. über eine Dämpfung der hormonellen Achsen).

Die Wirkung zielt vor allem auf hormonell mitbedingte Akne und Symptome, die durch einen Androgenüberschuss oder eine Empfindlichkeit gegenüber Androgenen mitverursacht werden.


3) Pharmakokinetik – Was passiert im Körper?

Pharmakokinetik beschreibt, wie der Körper Wirkstoffe aufnimmt, verteilt, verstoffwechselt und ausscheidet. Die folgenden Punkte sind typische medizinische Zusammenfassungen:

  • Aufnahme: Ethinylestradiol und Cyproteronacetat werden nach Einnahme in der Regel im Magen-Darm-Trakt aufgenommen. Die tatsächliche Geschwindigkeit kann je nach Person variieren.
  • Verteilung: Die Wirkstoffe binden teilweise an Transportproteine im Blut. Cyproteronacetat ist dabei besonders an Proteine gebunden.
  • Verstoffwechselung: Beide Wirkstoffe werden überwiegend in der Leber verstoffwechselt. Bestimmte Enzymsysteme (z. B. CYP-Enzyme) spielen dabei eine Rolle.
  • Ausscheidung: Die Abbauprodukte werden vor allem über den Urin und die Galle/dem Stuhl ausgeschieden.
  • Schwankungen: Hormonpräparate können im Verlauf eines Zyklus/der Einnahme zu Konzentrationsschwankungen führen, weshalb die regelmäßige Einnahme wichtig ist.

Konkrete Halbwertszeiten, Spitzenkonzentrationen und individuelle Werte können je nach Stoffwechsel und Begleitmedikation unterschiedlich ausfallen. Ihre Apotheke kann bei Fragen auf die relevanten Fach-/Packungsinformationen verweisen.


4) Typische Anwendung und timing

Diane 35 wird üblicherweise als regelmäßige Tabletteneinnahme über einen festgelegten Einnahmezeitraum verwendet. Häufig wird ein 21-Tage-Schema mit anschließender Pause oder einem entsprechenden Schema gemäß Packungsbeilage eingesetzt. Die genaue Einnahmeanleitung hängt von der jeweiligen Packung ab.

  • Startzeitpunkt: Häufig wird mit dem ersten Tabletten-Tag am 1. Tag der Periode oder nach ärztlicher Vorgabe begonnen.
  • tägliche Einnahme: Nehmen Sie die Tabletten möglichst immer zur gleichen Tageszeit ein.
  • vergessene Tabletten: Bei Versäumnissen ist je nach Zeitpunkt und Schema ein spezifisches Vorgehen nötig. Lesen Sie hierzu die Packungsbeilage oder fragen Sie in der Apotheke nach.

Wichtig: Verlassen Sie sich nicht nur auf “es wirkt schon bald”. Hautveränderungen bessern sich oft schrittweise.


5) Wann beginnt die Wirkung? (Erwartbare Zeit bis zur Besserung)

Bei Akne ist häufig keine sofortige Symptomfreiheit zu erwarten. Typischerweise:

  • Nach einigen Wochen: Erste Hinweise auf eine Besserung können auftreten.
  • Nach 3–6 Monaten: Die deutlichere Wirksamkeit wird oft erst nach dieser Zeitspanne sichtbar.
  • Therapieüberprüfung: In der Praxis wird nach einigen Monaten geprüft, ob die Behandlung fortgesetzt, angepasst oder beendet werden sollte.

Setzen Sie die Einnahme nicht eigenständig ab oder verlängern Sie sie nicht ohne Rücksprache, auch wenn Sie eine Verbesserung bereits spüren.


6) Indikationen – Für welche Beschwerden ist Diane 35 vorgesehen?

Diane 35 wird in der Regel eingesetzt bei hormonell bedingter Akne sowie bei Hinweisen auf einen Androgenüberschuss bzw. eine androgenabhängige Hautproblematik. Die konkrete Zulassung und ärztliche Empfehlung orientieren sich an den geltenden europäischen Leitlinien und der Packungsbeilage.

  • Akne (insbesondere bei Ausprägung, die hormonell beeinflusst sein kann): vor allem wenn andere Maßnahmen nicht ausreichend helfen.
  • Zusätzliche Symptome eines Androgenüberschusses: z. B. vermehrte fettige Haut oder andere androgenbedingte Beschwerden, sofern dies medizinisch abgeklärt ist.
  • Begleitende Behandlung in bestimmten Fällen: je nach klinischem Bild können weitere Therapien (z. B. Dermatologie) parallel oder nacheinander sinnvoll sein.

Wichtig: Diane 35 ist nicht für jede Form von Akne geeignet. Eine dermatologische/hormonelle Abklärung kann entscheidend sein, um die passende Therapie zu wählen.


7) Dosierung – Wie wird Diane 35 eingenommen?

Die genaue Dosierung entnehmen Sie bitte der Packungsbeilage bzw. dem ärztlichen Einnahmeplan. Grundsätzlich handelt es sich um eine tägliche Einnahme im vorgesehenen Schema.

  • Üblicherweise: 1 Tablette täglich über die in der Packungsbeilage festgelegte Zeit.
  • Zeitpunkt: möglichst immer zur gleichen Tageszeit.
  • Mit oder ohne Nahrung: Einnahme ist in der Regel unabhängig von Mahlzeiten möglich.

Vergessene Tabletten: Je nach dem Tag im Einnahmeschema kann das Risiko für eine Wirkungsminderung oder ungewollte Blutungen unterschiedlich sein. Bei Unsicherheit: Fragen Sie in Ihrer Apotheke nach, welches Vorgehen für Ihre Situation am sinnvollsten ist.


8) Essen, Getränke und Wechselwirkungen: Was ist mit Nahrung?

Für viele hormonelle Arzneimittel gilt: Nahrung beeinflusst die Aufnahme oft weniger stark als andere Faktoren. Trotzdem kann es sinnvoll sein, die Einnahme gleichbleibend zu handhaben.

  • Mahlzeiten: In der Regel ist die Einnahme mit und ohne Nahrung möglich. Wenn Ihnen die Einnahme nach dem Essen besser gelingt (z. B. wegen Übelkeit), wählen Sie diese Routine.
  • Grapefruit: Grapefruitprodukte können je nach Arzneimittel und Enzymweg relevant sein. Wenn Sie regelmäßig Grapefruit oder Saft konsumieren, besprechen Sie das besser mit Ihrer Apotheke.
  • Ergänzungen: Nahrungsergänzungsmittel (z. B. hoch dosiertes Johanniskraut) können mit Wirkmechanismen interagieren. Besonders wichtig ist dies bei Präparaten, die Enzyme beeinflussen (siehe auch “Arzneimittelwechselwirkungen”).

9) Alkohol – Welche Risiken können bestehen?

Gelegentlicher Alkoholkonsum führt bei vielen Menschen nicht automatisch zu einer direkten “Blockierung” der Wirkung. Dennoch können sich mehrere Aspekte überlagern:

  • Leberstoffwechsel: Da die Wirkstoffe überwiegend in der Leber verstoffwechselt werden, kann sehr starker oder regelmäßiger Alkoholkonsum die Stoffwechselbelastung erhöhen.
  • Verträglichkeit: Alkohol kann Nebenwirkungen wie Übelkeit, Stimmungsschwankungen oder Kopfschmerzen verstärken.
  • Vergessene Einnahmen: Alkohol kann indirekt dazu führen, dass Tabletten vergessen werden.

Empfehlung: Wenn Sie Alkohol trinken möchten, halten Sie die Menge moderat und achten Sie strikt auf die Einnahmeroutine. Bei Leberproblemen oder wiederkehrenden Beschwerden sprechen Sie bitte mit Ihrer Praxis.


10) Wichtige Arzneimittelwechselwirkungen (inkl. Alkohol-Bewertung)

Wechselwirkungen entstehen häufig durch Enzyme oder Transportmechanismen, die den Abbau von hormonellen Wirkstoffen beeinflussen können. Besonders relevant sind Enzyminduktoren (sie können die Wirkung abschwächen) und enzymhemmende Substanzen (sie können die Konzentrationen erhöhen).

10.1 Arzneimittel, die die Wirkung abschwächen können

  • Bestimmte Antiepileptika (z. B. Carbamazepin, Phenytoin, Topiramat in relevanten Dosierungen)
  • Bestimmte Tuberkulosemedikamente
  • Rifampicin und ähnliche Antibiotika/Antimykobakterielle Wirkstoffe
  • Johanniskraut (Hypericum perforatum) – kann die Wirksamkeit deutlich reduzieren

10.2 Arzneimittel, die Blutspiegel erhöhen oder Verträglichkeit verändern können

  • Bestimmte HIV-/Hepatitis-C-Medikamente
  • Bestimmte Azol-Antimykotika
  • Makrolid-Antibiotika (je nach Substanz und Situation)

Da die konkrete Wechselwirkung vom Wirkstoff, der Dosis und der individuellen Situation abhängt, sollten Sie jede neue Medikation (auch “pflanzlich”) vorher in der Apotheke abklären lassen.

10.3 Interaktion mit Alkohol

Alkohol selbst ist nicht immer ein “klassischer” Enzym-Induktor wie Johanniskraut. Dennoch kann starker Alkoholkonsum die Leber belasten und Symptome verstärken. Achten Sie besonders bei hoher Dosis, wiederholtem Konsum oder vorbestehenden Lebererkrankungen auf Rücksprache.


11) Sicherheit & Sicherheitsprofil – Was sollte man beachten?

Wie bei allen kombinierten hormonellen Arzneimitteln gibt es typische Sicherheitsaspekte, die vor allem mit dem Östrogenanteil zusammenhängen. Das Risiko kann je nach persönlicher Vorgeschichte deutlich variieren.

11.1 Warnzeichen: Sofort ärztlich abklären

Suchen Sie sofort medizinische Hilfe, wenn nach Beginn der Behandlung eines der folgenden Symptome auftritt:

  • Plötzliche Atemnot, Brustschmerz oder Bluthusten
  • Schmerzen/Schwellung in einem Bein (v. a. einseitig), Wärmegefühl
  • Plötzliche Schwäche oder Taubheit einer Körperseite, Sprach- oder Sehstörungen
  • Starke, ungewohnte Kopfschmerzen oder Migräne mit ungewöhnlicher Aura
  • Gelbfärbung der Haut oder Augen (Hinweis auf Leberprobleme)
  • Starker Blutungsstopp oder sehr starke Blutungen, ungewöhnliche Unterbauchschmerzen

11.2 Typische Nebenwirkungen (möglich)

Häufig/gelegentlich können auftreten:

  • Übelkeit, Bauchbeschwerden
  • Kopfschmerzen
  • Spannungsgefühl in den Brüsten
  • Zwischenblutungen oder unregelmäßige Blutungen in den ersten Monaten
  • Stimmungsveränderungen
  • Veränderungen der Libido

Die Nebenwirkungsrate kann individuell variieren. Wenn Nebenwirkungen lästig oder ungewöhnlich stark sind, sollten Sie sich zeitnah beraten lassen.

11.3 Situationen, in denen besondere Vorsicht geboten ist

Bestimmte Faktoren können das Risiko für unerwünschte Ereignisse erhöhen. Dazu gehören u. a.:

  • Rauchen (insbesondere bei höherem Alter)
  • Thrombose-/Embolie-Vorgeschichte (persönlich oder in der Familie)
  • Bluthochdruck (falls nicht gut eingestellt)
  • Bestimmte Migräneformen (v. a. Migräne mit Aura)
  • Lebererkrankungen
  • Schwere Diabetes mit Gefäßbeteiligung (falls zutreffend)

Teilen Sie Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt und Ihrer Apotheke unbedingt vollständig Ihre Vorgeschichte und Risikofaktoren mit, damit eine sichere Entscheidung getroffen werden kann.


12) Praktische Anwendungstipps für den Alltag

  • Wählen Sie eine feste Uhrzeit: z. B. nach dem Zähneputzen am Abend oder direkt nach dem Frühstück.
  • Nutzen Sie Erinnerungen: Kalender-App, Medikamentenbox oder Wecker.
  • Packung griffbereit: für eine unkomplizierte tägliche Einnahme.
  • Bei Durchfall/Erbrechen: Kann die Aufnahme beeinträchtigen. In solchen Fällen kann ein zusätzliches Vorgehen nötig sein (siehe Packungsbeilage/Apothekenberatung).
  • Hautpflege parallel: Arzneimittel und äußere Pflege wirken oft besser zusammen. Dermatologische Grundlagen (milde Reinigung, nicht komedogene Produkte) können unterstützen.
  • Kontrolltermine einplanen: besonders in den ersten Monaten zur Verträglichkeits- und Wirksamkeitsbeurteilung.

13) Alternative Optionen (je nach Ursache und Schweregrad)

Für Akne und androgenbezogene Beschwerden gibt es verschiedene Therapiewege. Welche Alternative sinnvoll ist, hängt u. a. von Schweregrad, Begleitfaktoren, Verträglichkeit und persönlichen Zielen ab.

  • Topische Aknetherapien: Wirkstoffe wie Retinoide, Benzoylperoxid oder Antibiotika zur Anwendung auf der Haut (meist bei leichter bis mittelschwerer Akne).
  • Andere systemische Optionen: Je nach Diagnose können andere Antibiotika oder spezielle Hormonstrategien (z. B. für hormonell bedingte Akne) in Betracht kommen.
  • Dermatologische Spezialtherapien: Bei starken Verläufen können Verfahren oder Kombinationen sinnvoll sein.
  • Hormonelle Abklärung: Wenn Hinweise auf PCOS oder andere Ursachen bestehen, ist eine gezielte Diagnostik oft hilfreich (Laborwerte, Zyklusbeobachtung).

Da Diane 35 ein kombiniertes Präparat mit hormonellem Wirkprofil ist, kann eine Alternative für Sie eventuell besser geeignet sein. Besprechen Sie Optionen immer im Kontext Ihrer individuellen Situation.


14) Markt- und rechtlicher Kontext in Deutschland

In Deutschland sind Arzneimittelregulierung und Sicherheitsbewertungen an europäische und nationale Vorgaben gebunden. Für hormonelle Arzneimittel gelten besondere Anforderungen an Nutzen-Risiko-Abwägungen, Aufklärung und Kontraindikationsprüfung.

Zudem werden Empfehlungen und Fachinformationen fortlaufend aktualisiert, z. B. im Hinblick auf Sicherheitsdaten, Wechselwirkungsprofile und Risikogruppen. Für Patientinnen ist es wichtig, stets die jeweils aktuelle Packungsbeilage zu beachten.

14.1 “Recent guidance” – worauf sollte man aktuell achten?

In der Praxis werden bei kombinierten hormonellen Präparaten fortlaufend folgende Punkte besonders betont:

  • Sorgfältige Risikoabklärung vor Beginn (Thromboserisiko, Migräne, Rauchen, Familienanamnese)
  • Konsequente Anwendung zur Sicherung der Wirksamkeit
  • Aufklärung über Warnzeichen (z. B. mögliche Thrombose-/Emboliezeichen)
  • Wechselwirkungschecks vor neuen Medikamenten (einschließlich pflanzlicher Präparate)
  • Regelmäßige Überprüfung von Wirksamkeit und Verträglichkeit

Wenn Sie sich unsicher sind, ob Diane 35 zu Ihrer individuellen Situation passt, kann eine erneute Diskussion mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke sehr hilfreich sein.


15) Lieferung und Verfügbarkeit in Deutschland

Diane 35 ist in Deutschland in der Regel über Apotheken erhältlich. Die Verfügbarkeit kann je nach Packungsgröße, Lieferketten und regionalen Beständen variieren. In einem Online-Shop können Sie häufig:

  • die Lieferzeit und Verfügbarkeit live prüfen,
  • zwischen verschiedenen Packungsgrößen wählen (falls verfügbar),
  • eine Reservierung bzw. Priorisierung je nach Shop-Prozess erhalten.

Versandhinweise: Achten Sie darauf, dass Medikamente üblicherweise temperatur- und handhabungsrichtliniengerechte Verpackung erhalten. Bei Fragen zu Versandbedingungen steht der Shop-Support oder Ihre Apotheke gerne zur Verfügung.

Hinweis: Für die Bestellung in Deutschland gelten in der Regel die üblichen gesetzlichen Vorgaben, u. a. zur Qualitätssicherung, Dokumentation und zur Abgabe entsprechender Arzneimittel.


16) FAQ – Häufige Fragen

Wie schnell kann ich mit einer Besserung der Akne rechnen?

Häufig zeigt sich eine deutliche Verbesserung erst nach einigen Wochen und oft stärker innerhalb von 3 bis 6 Monaten. Zwischenblutungen oder Veränderungen in den ersten Monaten können vorkommen.

Was mache ich, wenn ich eine Tablette vergessen habe?

Das Vorgehen hängt vom Zeitpunkt im Einnahmeschema und davon ab, wie lange die Einnahme versäumt wurde. Lesen Sie hierzu die Packungsbeilage oder fragen Sie direkt in Ihrer Apotheke nach, damit Sie das für Sie passende Vorgehen erhalten.

Kann ich Diane 35 mit anderen Medikamenten einnehmen?

Viele Arzneimittel können mit hormonellen Präparaten wechselwirken (z. B. bestimmte Antiepileptika, Johanniskraut, einige Antibiotika oder Wirkstoffe gegen HIV/Hepatitis C). Lassen Sie neue Medikamente immer vorher in der Apotheke prüfen.

Beeinträchtigt Essen die Wirkung?

Meistens ist die Einnahme unabhängig von Mahlzeiten möglich. Für eine zuverlässige Routine kann es helfen, die Tablette täglich zur gleichen Zeit einzunehmen.

Ist Alkohol erlaubt?

Gelegentliches Trinken ist bei vielen Personen nicht automatisch ein Problem. Bei starkem oder regelmäßigem Konsum können jedoch Leberbelastung und Verträglichkeit (z. B. Kopfschmerzen/Übelkeit) relevant sein. Halten Sie die Menge moderat und achten Sie auf die regelmäßige Einnahme.

Woran erkenne ich, dass ich eine ernsthafte Nebenwirkung haben könnte?

Achten Sie auf Warnzeichen wie plötzliche Atemnot, einseitige Beinschmerzen/Schwellung, starke ungewohnte Kopfschmerzen, Sehstörungen oder Gelbfärbung. Bei solchen Symptomen sollten Sie sofort medizinische Hilfe suchen.

Kann Diane 35 bei jedem Hautproblem helfen?

Nein. Diane 35 ist vor allem für hormonell beeinflusste Akne/androgenbezogene Beschwerden gedacht. Bei anderen Ursachen (z. B. rein entzündliche oder medikamenteninduzierte Akne) können andere Therapien geeigneter sein.

Gibt es Alternativen?

Ja. Je nach Diagnose und Schweregrad kommen topische Präparate, andere systemische Therapien oder unterschiedliche hormonelle Strategien in Betracht. Besprechen Sie Optionen mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt.


Letzte Hinweise

Diane 35 ist ein wirksames Kombinationspräparat mit Antiandrogen- und Östrogenkomponente. Damit die Behandlung sicher und erfolgreich ist, sind vor allem regelmäßige Einnahme, ein Wechselwirkungscheck und eine aufmerksame Beobachtung möglicher Warnzeichen wichtig.

Wenn Sie möchten, können Sie Ihrer Apotheke vorab mitteilen, welche Medikamente oder Nahrungsergänzungen Sie einnehmen, damit ein Wechselwirkungs- und Verträglichkeitscheck komfortabel durchgeführt werden kann.

Zusätzliche Informationen

Dosierung: No selection

2/0.035mg

Packung: No selection

35 pill, 70 pill, 105 pill, 140 pill