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Levlen (Ethinyl estradiol / Levonorgestrel)

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Levlen ist ein Arzneimittel zur hormonellen Verhütung. Es enthält Ethinylestradiol und Levonorgestrel. Die Hormone helfen, einen Eisprung zu verhindern und machen die Schleimhaut in Gebärmutter und Gebärmutterhals so, dass eine Schwangerschaft weniger wahrscheinlich wird. Nehmen Sie Levlen jeden Tag zur gleichen Zeit ein, wie in der Packungsbeilage beschrieben. Bei Einnahmefehlern oder anhaltenden Beschwerden sprechen Sie bitte mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Levlen (Ethinylestradiol / Levonorgestrel) – verständliche Patienteninformation

Levlen ist ein kombiniertes hormonelles Arzneimittel mit den Wirkstoffen Ethinylestradiol und Levonorgestrel. Es wird vor allem zur Verhütung eingesetzt und kann zusätzlich den Zyklus beeinflussen. Die genaue Anwendung hängt vom gewählten Präparat und dem Einnahmeschema ab. Im Folgenden finden Sie eine patientenfreundliche Übersicht zu Wirkweise, Anwendung, Sicherheit und wichtigen Wechselwirkungen – speziell für den Bereich der Arzneimittelversorgung in Deutschland.

Hinweis: Diese Information ersetzt nicht das Gespräch mit Ärztin/Arzt oder Apotheke. Bei Beschwerden, Unklarheiten oder Fragen zur persönlichen Situation wenden Sie sich bitte an Fachpersonal.

1) Grundinformationen zum Arzneimittel

Eigenschaft Beschreibung
Wirkstoffe Ethinylestradiol + Levonorgestrel
Arzneimittelgruppe Kombiniertes orales Kontrazeptivum (COC)
Anwendungsgebiet Empfängnisverhütung; je nach Präparat können auch zyklusbezogene Effekte relevant sein
Darreichungsform Tabletten (je nach Levlen-Variante mit 21 oder 28 Tabletten im Zyklus)
Typische Einnahme Regelmäßige tägliche Einnahme nach vorgegebenem Schema
Wirkung Verhinderung des Eisprungs, Veränderung des Zervixschleims, Einfluss auf die Gebärmutterschleimhaut

2) Wie Levlen wirkt (Wirkmechanismus)

Levlen enthält zwei Hormone: Ethinylestradiol (ein Östrogen) und Levonorgestrel (ein Gestagen). Zusammen unterdrücken sie die für eine Schwangerschaft nötigen Prozesse.

  • Hemmung des Eisprungs: Durch die Kombination wird die Ausschüttung der Gonadotropine (u. a. LH/FSH) beeinflusst, sodass der Eisprung in der Regel ausbleibt.
  • Veränderung des Zervixschleims: Der Schleim im Bereich des Gebärmutterhalses wird zäher, wodurch das Eindringen von Spermien erschwert wird.
  • Einfluss auf die Gebärmutterschleimhaut: Die Schleimhaut wird so beeinflusst, dass eine Einnistung ggf. weniger wahrscheinlich ist.

Die zuverlässige Wirkung setzt eine regelmäßige Einnahme gemäß dem jeweiligen Einnahmeschema voraus. Bei vergessener Einnahme können Schutz und Sicherheit reduziert sein.

3) Pharmakokinetik – was passiert im Körper?

Die folgenden Punkte beschreiben typische Vorgänge, die für kombinierten Pillenwirkstoffe charakteristisch sind. Die exakten Werte können je nach Person und Präparat variieren.

  • Aufnahme: Ethinylestradiol und Levonorgestrel werden nach Einnahme über den Magen-Darm-Trakt aufgenommen.
  • Verteilung: Beide Wirkstoffe verteilen sich im Körper; Ethinylestradiol und Levonorgestrel binden dabei in unterschiedlichem Ausmaß an Transportproteine im Blut.
  • Stoffwechsel: Der Abbau erfolgt vor allem in der Leber. Für Ethinylestradiol ist dabei u. a. ein ausgeprägter Metabolismus bekannt.
  • Ausscheidung: Die Ausscheidung erfolgt überwiegend über die Nieren und den Darm (insbesondere nach Umwandlung in Metaboliten).
  • Gleichgewichtskonzentrationen: Nach wiederholter Einnahme stellen sich Konzentrationen ein, die sich über den Zyklus stabilisieren können.

Warum ist das wichtig? Bestimmte Leberstoffwechsel-beeinflussende Substanzen oder schwere Magen-Darm-Störungen (z. B. Erbrechen/Durchfall) können die Wirkung beeinflussen.

4) Typische Anwendung und wann Levlen eingenommen wird

Für wen ist Levlen typischerweise geeignet?

Levlen wird für Personen angewendet, die eine hormonelle Verhütung wünschen und die gesundheitlichen Voraussetzungen für kombinierte Pillen erfüllen. Ob Levlen in Ihrem Fall sinnvoll und sicher ist, hängt von Ihrer individuellen Situation ab (z. B. Migräne, Blutungsneigung, Thromboserisiko, Rauchen, Vorerkrankungen).

Einnahmetiming (allgemein)

  • Nehmen Sie die Tabletten jeden Tag zur gleichen Zeit ein, um die Wahrscheinlichkeit von Einnahmefehlern zu reduzieren.
  • Falls es ein 21-Tage-Schema ist: Nach 21 Tabletten folgt eine Tablettenpause (typisch 7 Tage).
  • Falls es ein 28-Tage-Schema ist: Üblicherweise werden alle Tage eingenommen, wobei in der Regel Placebo-/Zuckertabletten enthalten sein können (je nach Packungsvariante).

Die genaue Anleitung (Starttag, Reihenfolge, Pause, ob Placebotabletten enthalten sind) finden Sie in der Packungsbeilage und auf dem Präparateschema.

5) Indikationen: wofür wird Levlen verwendet?

In der Praxis wird Levlen vor allem zur Empfängnisverhütung eingesetzt. Zusätzlich kann das Präparat je nach Situation den Zyklus regelmäßiger erscheinen lassen und typische Beschwerden im Zusammenhang mit der Menstruation beeinflussen (z. B. durch Stabilisierung des Hormonspiegels).

Wichtig zur Einordnung

  • Verhütung: Levlen dient als Methode der Schwangerschaftsverhütung.
  • Keine STI-Schutzwirkung: Wie bei allen hormonellen Verhütungsmethoden gilt: Levlen schützt nicht vor sexuell übertragbaren Infektionen. Dafür sind Kondome wichtig.

6) Dosierung – wie viele Tabletten?

Levlen wird in der Regel einmal täglich als eine Tablette eingenommen. Das genaue Schema (21/7 oder 21/28) richtet sich nach der jeweiligen Packungsvariante.

So gehen Sie praktisch vor

  • Wählen Sie eine feste Uhrzeit, die sich in Ihren Alltag gut integrieren lässt.
  • Richten Sie sich nach der Reihenfolge der Tabletten auf der Blisterpackung.
  • Wenn Sie Packungen wechseln: Achten Sie auf das korrekte Startschema (insbesondere bei Beginn nach Einnahmepause oder nach Wechsel von einer anderen Methode).

Wenn Sie eine Tablette vergessen haben: Das Vorgehen hängt davon ab, wie viele Stunden seit der üblichen Einnahmezeit vergangen sind und wie das jeweilige Pillenschema aufgebaut ist. Im Alltag gilt: Je früher Sie die versäumte Tablette nachholen, desto besser. Lesen Sie dazu unbedingt die konkrete Anleitung in der Packungsbeilage Ihres Levlen-Präparats oder fragen Sie in Ihrer Apotheke nach.

7) Sicherheit und Risiko-Management: wichtiger Überblick

Kombinierte orale Kontrazeptiva (COC) erhöhen im Vergleich zu Nicht-Anwenderinnen das Risiko bestimmter Thrombosen und Embolien (z. B. venöse Thromboembolien). Dieses Risiko ist zwar in absoluten Zahlen meist relativ gering, kann jedoch je nach individuellen Faktoren deutlich steigen.

Warnzeichen (sofort abklären)

Suchen Sie sofort medizinische Hilfe, wenn eines der folgenden Zeichen auftritt:

  • Schmerzen/Schwellung in einem Bein, plötzliche einseitige Beschwerden
  • Plötzliche Atemnot, Brustschmerz oder Husten mit blutigem Auswurf
  • Plötzliche neurologische Symptome (z. B. Lähmung, Sprachstörungen, Sehstörungen)
  • Starke Kopfschmerzen, besonders wenn sie neu sind oder sich deutlich verändern
  • Störungen im Sehvermögen (z. B. Ausfälle)

Wer sollte besonders vorsichtig sein?

  • Raucherinnen (vor allem ab einem bestimmten Alter)
  • Migräne (insbesondere Migräne mit Aura)
  • Thrombose-/Embolie-Vorgeschichte oder entsprechende Familienanamnese
  • Bestimmte Risikofaktoren wie starkes Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes mit Gefäßbeteiligung u. a.
  • Lebererkrankungen oder bestimmte Gerinnungsstörungen

Der genaue Ausschluss bzw. die Eignung hängt von Befunden und Risikoprofil ab. Für die persönliche Entscheidung sind die ärztlichen Informationen und die Packungsbeilage entscheidend.

8) Nebenwirkungen – was kann auftreten?

Wie alle Arzneimittel kann auch Levlen Nebenwirkungen verursachen. Häufige bzw. bekannte Effekte bei kombinierten Pillen sind u. a. Blutungsunregelmäßigkeiten in den ersten Monaten. Viele Nebenwirkungen bessern sich meist nach einer Anlaufzeit.

  • Zwischenblutungen oder Schmierblutungen (v. a. zu Beginn)
  • Übelkeit, Spannungsgefühl in den Brüsten
  • Kopfschmerzen, Stimmungsschwankungen
  • Veränderungen des Körpergewichts (nicht immer ursächlich eindeutig)
  • Libidoveränderungen
  • Veränderungen der Blutungsstärke der Entzugsblutung

Wichtig: Wenn Blutungen sehr stark sind, länger als erwartet anhalten oder ungewöhnlich auftreten, lassen Sie es bitte medizinisch abklären.

9) Praktische Anwendungstipps

  • Nutzen Sie Erinnerungen: Handy-Alarm, Kalender oder App helfen, die tägliche Einnahme konsequent einzuhalten.
  • Blister/Packung bereit halten: So können Sie die Einnahmereihenfolge schnell prüfen.
  • Bei Reisen: Nehmen Sie die Tabletten in der Originalverpackung mit und berücksichtigen Sie Zeitzonen.
  • Bei Erbrechen/Durchfall: Lesen Sie das Vorgehen in der Packungsbeilage. Häufig gilt: Wenn die Tablette nicht zuverlässig aufgenommen wurde, muss ggf. eine Nach- oder Ersatzmaßnahme erfolgen.
  • Regelmäßige Kontrollen: Lassen Sie – je nach individueller Situation – den Gesundheitsstatus in vereinbarten Intervallen überprüfen.

10) Essen, Trinken und Levlen: Wechselwirkungen mit Lebensmitteln

Alltagseffekte durch Essen sind bei kombinierten oralen Verhütungsmitteln meist gering. In der Regel können Levlen-Tabletten mit oder ohne Nahrung eingenommen werden.

Wichtig sind jedoch Magen-Darm-Probleme: Starker Durchfall oder Erbrechen kurz nach der Einnahme kann die Aufnahme vermindern. In solchen Fällen ist das konkrete Vorgehen abhängig von Zeitpunkt und Schweregrad und sollte anhand der Packungsbeilage bzw. Apotheke geklärt werden.

11) Alkohol: Was ist zu beachten?

Alkohol steht bei den meisten Personen nicht in einer direkten chemischen Wechselwirkung mit Ethinylestradiol/Levonorgestrel, die die Wirkung „automatisch“ aufhebt. Dennoch gibt es praktische Risiken:

  • Vergessen/Verzögern: Alkohol kann dazu führen, dass die Einnahmezeit verpasst wird.
  • Magenbelastung: Bei Übelkeit/Erbrechen nach Alkoholkonsum ist die Tablettenaufnahme möglicherweise beeinträchtigt.
  • Leberbelastung: Bei regelmäßig starkem Alkoholkonsum oder Leberproblemen kann das Risiko für Nebenwirkungen und Arzneimittelmetabolismus generell steigen.

Wenn Sie nach der Einnahme erbrechen mussten oder Durchfall hatten, gelten die Hinweise zu Magen-Darm-Störungen. Bei Unsicherheit fragen Sie in Ihrer Apotheke nach.

12) Wechselwirkungen mit Arzneimitteln – besonders wichtig

Bestimmte Medikamente können die Wirksamkeit hormoneller Verhütungsmittel beeinflussen, indem sie den Abbau in der Leber beschleunigen oder die enterohepatische Zirkulation verändern. Das kann zu Zwischenblutungen und im ungünstigen Fall zu einer verminderten Verhütungssicherheit führen.

Beispiele für relevante Wechselwirkungsgruppen

  • Bestimmte Antiepileptika (z. B. einige Wirkstoffe gegen Krampfanfälle)
  • Rifampicin/Rifabutin (z. B. bei bestimmten Infektionen)
  • Bestimmte HIV- bzw. Hepatitis-Medikamente
  • Johanniskraut (Hypericum perforatum) – ein pflanzliches Präparat, das häufig über Wechselwirkungen bekannt ist
  • Einige Arzneimittel gegen Pilzinfektionen oder gegen bestimmte bakterielle Infektionen (je nach Wirkstoff)

Praktischer Tipp: Informieren Sie immer Ihre Ärztin/Ihren Arzt oder Ihre Apotheke über alle Medikamente, auch über pflanzliche Produkte und Nahrungsergänzungsmittel. So kann das Risiko rechtzeitig eingeschätzt werden.

Wie wird in der Praxis reagiert?

  • Bei relevanten Wechselwirkungen kann eine zusätzliche Barriere-Methode (z. B. Kondom) für einen bestimmten Zeitraum empfohlen werden.
  • Manchmal wird die Verhütungsmethode angepasst.
  • Wichtig ist, den Zeitraum vor und nach der Einnahme des Wechselwirkungs-Auslösers zu berücksichtigen.

13) Spezielle Situationen: Beginn, Wechsel, vergessene Einnahme

Start der Einnahme

Der Startzeitpunkt kann je nach individueller Ausgangslage variieren (z. B. nach Absetzen einer anderen Methode, nach Geburt, nach Fehlgeburt, nach einer Schwangerschaftsunterbrechung). Halten Sie sich an das jeweilige Startschema Ihrer Packungsbeilage.

Wenn Sie die Einnahme vergessen haben

Die Handlungsanweisungen hängen davon ab, wie lange die Einnahme versäumt wurde und wie Ihr Präparat aufgebaut ist. Lesen Sie in jedem Fall die konkrete „Was tun, wenn …“-Sektion in der Packungsbeilage.

Wichtig: Wenn Sie in einem Zeitraum unsicher waren, ob die Verhütung ausreichend zuverlässig war, kann es sinnvoll sein, sich nach dem Vorgehen zur sicheren Schwangerschaftsverhütung zu erkundigen. Das kann je nach Zeitpunkt und Situation unterschiedlich sein.

14) Alternative Verhütungsoptionen

Wenn Levlen nicht passt oder Sie eine andere Methode bevorzugen, gibt es in Deutschland verschiedene Alternativen. Welche Option geeignet ist, hängt u. a. von Ihrem Gesundheitsprofil, Ihren Vorlieben und Ihrem Bedarf an Zyklussteuerung ab.

Alternativen zu kombinierten Pillen

  • Andere kombinierte orale Kontrazeptiva (mit anderen Gestagenen/Östrogendosen)
  • Minipille (nur Gestagen)
  • Hormonfreie Methoden (z. B. Kupfer-IUP, Kondome, Diaphragma)
  • Langwirksame reversible Kontrazeptiva (z. B. Hormonspirale, Kupferspirale, je nach Verfügbarkeit)

Wenn Sie häufig Zwischenblutungen, Unverträglichkeiten oder andere Probleme haben, kann ein Wechsel zu einer anderen Wirkstoffkombination oder Methode sinnvoll sein. Sprechen Sie dazu mit der Apotheke oder der behandelnden Ärztin/dem behandelnden Arzt.

15) Deutschland: Markt- und rechtlicher Kontext, Verfügbarkeit

In Deutschland unterliegen Arzneimittel strengen gesetzlichen Anforderungen. Für die Patientensicherheit sind Qualitätsstandards, Kennzeichnung, Packungsbeilagen, Apothekenpflicht und Lieferfähigkeit (je nach Präparat) zentral. Wie bei vielen hormonellen Präparaten können je nach Verfügbarkeit Packungsgrößen, Varianten und Lieferzeiten schwanken.

Standards zur Information: Die Packungsbeilage enthält detaillierte Angaben zu Anwendung, Nebenwirkungen, Kontraindikationen und Wechselwirkungen. Außerdem werden medizinische Empfehlungen (z. B. aus Fachgesellschaften) laufend aktualisiert.

„Recent guidance“ – Orientierung für die Praxis

In den letzten Jahren wurde in der medizinischen Praxis insbesondere die Risikoeinschätzung für Thrombose/Embolie bei kombinierten hormonellen Verhütungsmitteln weiter geschärft. Wichtig sind u. a.:

  • eine strukturierte Abklärung von Risikofaktoren (z. B. Rauchen, Migräne mit Aura, Familienanamnese),
  • klare Handlung bei Warnzeichen (sofortige Abklärung),
  • Aufmerksamkeit für Wechselwirkungen (z. B. bestimmte Enzym-induzierende Medikamente und Johanniskraut),
  • konsequente Einnahme zur Aufrechterhaltung der Wirksamkeit.

Ihre Apotheke kann Ihnen helfen, Wechselwirkungen mit aktuell eingenommenen Medikamenten zu prüfen.

16) Lieferung und Verfügbarkeit in Deutschland

Je nach Region und Lagerbestand kann die Verfügbarkeit variieren. Häufig ist Levlen über Apotheken und autorisierte Händler bestellbar. Für Onlinebestellungen gelten in der Regel:

  • Verfügbarkeit in Echtzeit: Manche Systeme zeigen anhand des Lagerbestands, ob ein Produkt sofort versendet werden kann.
  • Lieferzeiten: Bei vorübergehenden Engpässen kann es zu Verzögerungen kommen.
  • Originalverpackung: Das Produkt wird üblicherweise in der Originalverpackung geliefert.

Achten Sie beim Erhalt der Ware darauf, dass die Verpackung unversehrt ist und das Verfallsdatum noch gültig ist.

17) Häufige Fragen (FAQ)

Wie schnell wirkt Levlen?

Das hängt davon ab, wann Sie mit der Einnahme begonnen haben und welches Startschema gilt. Üblicherweise ist bei korrektem Start zu Beginn des Zyklus ein früher Schutz gegeben, während bei einem späteren Start ggf. eine zusätzliche Schutzmaßnahme für eine Übergangszeit sinnvoll sein kann. Bitte entnehmen Sie die genaue Information Ihrer Packungsbeilage.

Kann ich Levlen mit anderen Medikamenten einnehmen?

Viele Arzneimittel sind kompatibel, aber einige können die Wirksamkeit hormoneller Verhütungsmittel beeinflussen. Informieren Sie Apotheke oder Ärztin/Arzt über alle Präparate (inkl. pflanzlicher Produkte wie Johanniskraut). So kann das Risiko rechtzeitig geprüft werden.

Was passiert, wenn ich eine Tablette vergesse?

Das Vorgehen ist abhängig von Ihrem individuellen Einnahmeintervall und dem konkreten Pillenschema. Lesen Sie dazu die „Was tun bei vergessener Einnahme?“-Passage in der Packungsbeilage oder fragen Sie direkt in Ihrer Apotheke nach.

Gibt es typische Blutungsunregelmäßigkeiten?

Besonders in den ersten Monaten können Zwischenblutungen oder Schmierblutungen auftreten. Wenn Blutungen anhaltend stark sind, ungewöhnlich lange dauern oder mit starken Beschwerden einhergehen, lassen Sie es bitte ärztlich abklären.

Schützt Levlen auch vor sexuell übertragbaren Infektionen?

Nein. Levlen schützt nicht vor sexuell übertragbaren Infektionen. Kondome können zusätzlichen Schutz bieten.

Ist Levlen auch bei Akne oder PMS hilfreich?

Manche Personen berichten von positiven Effekten auf Haut und Zyklusbeschwerden. Die Hauptindikation von Levlen ist jedoch die Verhütung. Wenn Sie einen Nutzen für andere Symptome erwarten, kann eine gezielte Beratung sinnvoll sein.

Kann ich Alkohol trinken?

In der Regel ist moderater Alkoholkonsum nicht direkt problematisch. Wichtig ist aber, dass Sie die Einnahmezeit einhalten und bei Erbrechen/Durchfall nach Alkoholkonsum die Situation wie bei Magen-Darm-Störungen berücksichtigen.

Wie bewahre ich Levlen richtig auf?

Bewahren Sie das Arzneimittel gemäß den Angaben auf der Packung/Beipackzettel auf (typischerweise außerhalb der Reichweite von Kindern, geschützt vor Hitze und Feuchtigkeit).

Was sollte ich tun, wenn ich starke Kopfschmerzen oder Atemnot bekomme?

Solche Symptome können – selten – ernsthafte Ursachen haben. Bei plötzlichen starken Kopfschmerzen, Brustschmerzen, Atemnot oder einseitigen Beinschmerzen/Schwellungen sollten Sie sofort medizinische Hilfe in Anspruch nehmen.

Zusammenfassung in einem Satz

Levlen (Ethinylestradiol/Levonorgestrel) ist eine kombinierte Pille, die durch die Kombination von Östrogen und Gestagen den Eisprung und weitere Prozesse der Schwangerschaftsrealisierung verhindert; die zuverlässige Wirkung erfordert eine konsequente tägliche Einnahme und Aufmerksamkeit auf Wechselwirkungen sowie Thrombose-Warnzeichen.

Zusätzliche Informationen

Dosierung: No selection

0.03/0.15mg

Packung: No selection

63 pill, 126 pill, 189 pill, 252 pill